Meditation

 

Ohne Meditation geht es nicht.

 

Doch die Meditation muss eine Lebenshaltung sein, eine Art und weise zu leben, zu sein, wahrzunehmen. Wenn aus Meditation eine Disziplin gemacht wird, ein Sport, so wie es heute der Fall ist, verliert sie all ihre Grundlage, all ihre Kraft und wird zu einem Witz.

 

Meditation ist nichts anderes als auf das Leben zu hören, seine Ohren, seine inneren Ohren so fein zu machen, alle seine Wahrnehmungskanäle so fein zu machen, dass man das Leben wieder hört, spürt, erkennt. Dass es wieder direkt zu einem spricht, so wie es natürlicherweise schon immer gewesen wäre.

 

Meditation ist Abkehr von der groben Welt, die immer mehr weg führt vom Leben.

Es geht nicht darum, die grobstoffliche Seite des Lebens abzulehnen, nein. Es geht darum, in diese grobstoffliche Seite immer mehr Meditation, Bewusstsein hineinzubringen, sie immer weiter zu verfeinern.

 

Je weiter wir das Leben hier auf der Erde verfeinern, desto näher kommen wir dem Himmel auf Erden.



(Transkript eines Audios von heute Morgen. Anhören kannst du es hier.)