Sünde hat nichts mit oktroyierter Moral zu tun.
Sünde ist keine Erfindung von institutionalisierten Religionen. Der Begriff wurde von diesen lediglich verdreht.
Sünde ist ganz einfach ein Übertreten der natürlichen Ordnung, der natürlichen Harmonie, der natürlich wirkenden Lebensgesetze, die in allen und allem gleich sind und gleich wirken und die jeder Mensch in sich beobachten kann, wenn er ganz genau hinschaut.
Darum gibt es unter bewussten Menschen keinen Disput mehr darüber, was Sünde ist und was nicht, es ist einfach offensichtlich. Nur unter unbewussten Menschen kann es solche Dispute geben, weil sie abgekoppelt sind von der Wahrheit, von der Natur, vom Leben. Weil Sünde dann ein rein mentales Konzept ist. Wenn es das wäre, dann ist es verständlich, dass sie es ablehnen oder darüber diskutieren. Doch das ist es nicht. Es ist das Leben, das uns, wenn wir ganz genau hinspüren und -horchen in jedem Moment sagt, wo wir mit ihm fliessen, wo wir in Einklang sind mit der Schöpfung und wo nicht; und wenn wir das verlassen, wenn wir übertreten, dann ist der Schmerz, die 'Bestrafung' sofort da, IN uns.
Das Verrückte und Traurige daran ist, dass wir den Kindern diese natürliche Empfindung, dieses Verbundensein mit dem Leben, das Kostbarste, das sie haben!, austreiben, indem wir sie dazu zwingen, nicht mehr auf diese innere Stimme zu hören, auf dieses innere klare Empfinden und sie somit zu Kopien von uns abgestumpften, abgetrennten Erwachsenen machen und so den Kreislauf des Leidens verlängern, immer wieder verlängern.
Bewusstheit ist die Lösung - für alles.
Immer feiner werden. Sensibilität ist die Lösung.
In der Sensibilität liegt jede Antwort.
(Transkript eines Audios von heute Morgen. Anhören kannst du es hier.)